Wie viel verdient ein Anwalt?

Wer als Anwalt arbeiten möchte, muss Jura studieren. Danach kann man sich dann spezialisieren. So stehen verschiedene Fachrichtungen zur Verfügung, die man auch nachträglich durch Lehrgänge belegen kann. Die häufigsten Anwaltsberufe sind der Staatsanwalt und der Rechtsanwalt.

 

Staatsanwälte sind Staatsdiener und werden daher in Besoldungsstufen eingeordnet. Diese sind in der Besoldungsordnung R geregelt, die von R1 bis R10 reicht. Ohne diverse Zulagen kann der Staatsanwalt hier mit durchschnittlich, je nach Lebensalter und Einstufung, zwischen 3.093 Euro und 10.394 Euro in den alten Bundesländern rechnen. In den neuen liegen die Gehälter zwischen 2.861 Euro und 9.615 Euro.

 

Rechtsanwälte haben dagegen eigene Kanzleien und demzufolge auch uneinheitliche Verdienste. Hier kommt es nicht nur auf die Fachrichtung an, sondern auch auf das Bundesland. Im Schnitt kann man von einem Durchschnittsverdienst von 3.600 Euro ausgehen. Am meisten verdienen:

Verdienst als Anwalt

  • Patentanwälte mit 5.900 Euro
  • Fachanwälte Familienrecht mit 5.000 Euro
  • Fachanwälte Versicherungsrecht mit 4.300 Euro

 

Am wenigsten bekommt man als:

  • Fachanwalt im Sozialrecht mit 2.200 Euro
  • Fachanwalt im Insolvenzrecht mit 2.500 Euro
  • Fachanwalt im Strafrecht mit 2.800 Euro

 

Hierbei muss man allerdings auch auf die jeweiligen Bundesländer achten. So kann man als Rechtsanwalt in Hamburg mit 5.200 Euro und in Thüringen mit 5.000 Euro im Schnitt am meisten verdienen, am wenigsten gibt es in Brandenburg mit 2.800 Euro und in Sachsen und Schleswig-Holstein mit 2.900 Euro.

Bitte beachten Sie, dass dies nur Durchschnittswerte sein können.

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