Was ist die Pendlerpauschale?

Der offizielle Name der Pendlerpauschale heißt Entfernungspauschale. Damit werden Aufwendungen für Fahrten zwischen der Wohnung und der Arbeitsstätte berechnet. Die Pauschale wird beim Lohnsteuerjahresausgleich oder der Einkommensteuererklärung mit angegeben. Dadurch vermindert sich das zu versteuernde Einkommen.

Die Entfernung zwischen Wohnung und Arbeit ist dabei nicht (mehr) relevant. Berechnet wird die kürzeste Strecke, wobei unter gewissen Umständen auch die verkehrsgünstigste Strecke geltend gemacht werden kann. Dies liegt dann vor, wenn beispielsweise durch Stau auf der kürzesten Strecke die Fahrzeit erheblich verlängert werden würde.

Wie man zur Arbeit gelangt, ist irrelevant. Dies kann

  • zu Fuß
  • mit dem Auto
  • mit dem Fahrrad
  • mit dem Motorrad
  • mit dem Zug
  • mit der U-Bahn, der Straßenbahn oder dem Bus
  • mit dem Taxi
  • oder auch mit dem Flugzeug

geschehen. In allen Fällen wird die gleiche Pendlerpauschale zugrunde gelegt.

Die Höhe der Pauschale wurde im Jahr 2004 einheitlich bestimmt.

Sie beträgt pro Kilometer 0,30 €. Das heißt, dass jemand, der täglich 20 Kilometer auf der kürzesten Strecke von Zuhause in die Arbeit fährt, 6 € pro Tag geltend machen kann (hier sind Hin- und Rückfahrt abgegolten). Die maximale Summe, die man pro Jahr angeben kann, beträgt 4.500 €.

Die Pendlerpauschale darf nur für die tatsächlichen Arbeitstage berechnet werden. Urlaubstage, Feiertage und Wochenende sind davon ausgenommen. Der Antrag wird im Zuge der Steuererklärung beim Finanzamt mit eingereicht.

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