Wo beantrage ich Wohngeld?

Wohngeld ist eine staatliche Unterstützung, die Bürger mit geringem Einkommen erhalten. Das Wohngeld ist ein Zuschuss zur Miete oder, als Lastenzuschuss, zu den Kosten von Wohneigentum. Erhalten kann es,

  • wer Mieter einer Wohnung ist,
  • wer Inhaber einer Genossenschaftswohnung ist,
  • wer Eigentümer eines Mehrfamilienhauses (mehr als drei Stockwerke), eines Geschäftshauses oder auch eines Gewerbebetriebes ist, und gleichzeitig dort wohnt,
  • wer Eigentümer eines Ein- oder Zweifamilienhauses inklusive Geschäftsräumen ist und dort selbst wohnt,
  • wer auf einem landwirtschaftlichen Anwesen lebt, bei dem Wohnung und Wirtschaftsteil nicht getrennt sind.

Darüber hinaus gibt es Lastenzuschuss für

  • Eigentümer einer Wohnung oder eines Hauses,
  • Eigentümer eines landwirtschaftlichen Anwesens,
  • Eigentümer einer Kleinsiedlung,
  • Erbbauberechtigte.

Höhe des Wohngeldes

In diesen Fällen muss der Eigentümer jedoch selbst in den Räumen wohnen. Ob man Wohngeld erhält und wie hoch dieses ausfällt, hängt von mehreren Faktoren ab. Dazu gehören die im Haushalt lebenden Familienmitglieder, das Gesamteinkommen und die Höhe der Miete bzw. der Belastung. Im Schnitt kann man von einem durchschnittlichen Wohngeld von 140 Euro im Monat ausgehen. Gezahlt wird Wohngeld höchstens für zwölf Monate.

Antrag auf Wohngeld

Wohngeld wird durch ein Formular und diverse Unterlagen (z.B. Verdienstbescheinigung, Rentenbescheide, Nachweise über Unterhalt und auch Bescheide der Bundesagentur für Arbeit) beantragt. Die zuständige Wohngeldstelle befindet sich entweder bei der Stadt-, der Gemeinde- oder der Kreisverwaltung des Ortes, in dem man wohnt. Auch kann der Sitz in einer Arbeitsagentur sein.

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